Kulturfreunde zogen Bilanz
Wachwechsel an der Spitze des aktuell 419 Mitglieder zählenden Vereins der Morsumer Kulturfreunde: Da die bisherige Vorsitzende Jana Schmitz ihr Amt zur Verfügung stellte, stand bei der Hauptversammlung eine wichtige Wahl an. Nach einer profilierten Vorstellungsrede fand Maike Sieglinski großen Beifall und wurde an die Spitze des Vereins gewählt.
Maike Sieglinski, die auch der Gemeindevertretung Sylt angehört, betonte die Intention für ihre Kandidatur: "Dieser Verein ist etwas Besonderes. Er steht für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Freude daran, etwas zu gestalten.
Ich möchte Verantwortung übernehmen: Für die Kulturfreunde und damit auch für Morsum und die Insel. Und ich werde alles dafür tun, dass dieser Verein, auf den Morsum und die Insel stolz sein können, das bleibt, was er heute ist."
Mit Dank hatte der Vorstand zuvor Jana Schmitz wie auch die scheidende Beisitzerin Birgit Decker verabschiedet. Vor allem das große "MorSUMMERfest" hatte viel Einsatz gefordert. Während Frank Deppe zum Nachfolger von Birgit Decker gewählt wurde, bestätigte die Versammlung Anke Sieg als Kassenwartin.
Auf die Vielfalt der jährlichen Veranstaltungen, die von der Lesung über das Konzert bis hin zu Märkten reicht, verwies Jana Schmitz gegenüber den rund 80 Anwesenden – darunter der stellvertretende Bürgervorsteher Joachim Schweizer, Morsums Ortsbeiratsvorsitzende Ines Dreisow sowie Repräsentanten diverser Vereine und der Kirchengemeinde.
Unter anderem habe der Verein seine Homepage neu gestalten lassen, nimmt am Arbeitskreis "Hundert Jahre Damm" teil und bemüht sich um den Bau einer Freilichtbühne im Muasem Guart, erläuterte Jana Schmitz im Rahmen der Versammlung, durch die diesmal souverän Schriftführerin Hildegard Schäfer führte.
Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Elke Carstensen, Eugenie Neumann, Hartmut Nielsen und Kathrin Volquartzen. Unter Applaus mahnte der Ehrenvorsitzende Alfred Bartling an, dass der "Markttreff"-Beirat des Muasem Hüs nach jahrelanger Pause dringend wieder eine Sitzung abhalten müsse. "Wir verlieren sonst auch mögliche Fördergelder."
